Schule/Bildung 22 Aug 2010 13:41 Uhr von Jan

Referendariat – Das Ende der Sommerferien

Sommerferien 2010 – Und das Ende naht.  Sechs Wochen (eigentlich 5,5) Zeit für die Nicht-Lehrer sich über die Ferien der Lehrer zu beklagen. Das neue Schuljahr naht, Kraft wurde getankt.

Was aber haben wir während der unterrichtsfreien Zeit gelernt ?

In erster Linie, dass viele Schulen Lehrer brauchen, das Land NRW es sich aber vortrefflich leisten kann oder will einen NC auf das Referendariat zu setzen. Dies ist auch nicht besonders überraschend. Fächer wie Deutsch sind in den Unis absolut überlaufen und auch in den Studienseminaren sieht es nicht anders aus. Die OBAS, auf gut deutsch auch Quereinsteiger genannt, leisten auch noch ihren Beitrag zur  Masse.

Mathematik, Physik, Informatik, Latein, Spanisch,.. – dies sind die Fächer, die studiert werden sollten. Doch besonders die ersten beiden schrecken durch ihre angebliche Schwierigkeit ab. Es herrscht ein Mangel an Fachlehrern für diese Bereiche. Und doch wird z.B. Mathematikunterricht gegegben. Von Lehrern/Quereinsteigern die nicht dafür ausgebildet wurden.

Wir lernen also: Warum obige Fächer studieren, sich durch Ana I,II, III, LA I, II, Stochastik, Funktionentheorie, Geometrie, usw.. quälen oder bemühen, wenn es im Nachhinein doch nicht darauf ankommt, was man studiert hat, da fachfremder Unterricht mittlerweile immer mehr zur Regel wird.

Einzig allein der eigene Anspruch auf guten Unterricht und bessere Einstellungschancen können einen davon abhalten.

Also junge Menschen, wir brauchen euch, die Mathe, Physik, Informatik, usw.. auf Lehramt studieren.

Schule/Bildung 04 Mrz 2010 15:54 Uhr von Jan

Referendariat – Der erste Eindruck zählt.

Ein Monat ist vorbei – Zeit ein erstes vorsichtiges Fazit über den Start ins Referendariat zu ziehen. Und wie fällt es aus? Absolut positiv: Nettes, hilfsbereites Kollegium und auch die Schule an sich gefällt. Da kann man wahrlich nicht klagen. Nun ist bald Intensivwoche und pädagogische Fahrt auf Burg Bielstein.  Besonders letzteres mit Sicherheit sehr nett zu ertragen.

Schule/Bildung 29 Jan 2010 12:55 Uhr von Jan

Das Ende des Vertretungsunterrichts

Es ist der 29.01.2010. Der Gong der Schulklingel ertönt und beendet die dritte Schulstunde. Okay, ich möchte korrekt sein: Nicht der Gong beendet die Stunde, ich als Lehrer beende die Stunde. Für die Schüler gibt es nun Zeugnisse, das erste Halbjahr im Schuljahr 2009/2010 ist um, und auch für mich bedeutet es das Ende des Vertretungsunterrichts an dem Gymnasium auf der Morgenröthe.

Es war eine lehreiche interessante Zeit und hat sich wirklich gelohnt. Erfahrungen sammeln kann wohl selten falsch sein. Ab dem 01.02.2010 wartet nun das Referendariat auf mich. Ob das wohl genauso viel Spaß macht, wie die mathematischen Spiele mit Schnee, welche ich in oben besagter Stunde mit der 6a durchgeführt habe ?

Allgemein 28 Jan 2010 11:45 Uhr von Jan

Was in 2 Jahren ist, weiß nur…

Die Sicht in die Zukunft ist ein Verlangen nach der es viele Menschen dürstet. Wer weiß was in 2 Jahren ist, wer mit wem zusammen ist, obwohl er es vielleicht zu dem aktuellen Zeitpunkt noch gar nicht dachte.

Dieser Artikel ist im Prinzip nur für eine einzige Person gedacht. Und diese Person liest ihn vielleicht niemals.
Sollte es also irgendwas in 2 Jahren geben, was meine Wenigkeit nicht bedacht hat, hier gibt es eine Möglichkeit es mitzuteilen.

Schule/Bildung 08 Dez 2009 23:48 Uhr von Jan

Mathe und die Welt?

Mathematik soll ja etwa mit der realen Welt zu tun haben.  Doch hat die reale Welt auch etwas mit Mathe zu tun?

Ohne Mathe wäre unsere Welt anders – gar keine Frage. Im Alltag ist sie unverzichtbar, doch kann man dennoch ruhig auf sie verzichten. Der Satz des Pythagoras mag ja wichtig sein für Navigationsgeräte, aber eben im Hintergrund. Wenn ich ein Navigationsgerät benutze, ist mir der mathematische Background absolut egal. Ich nutze eben das Navigationsgerät als Werkzeug (vgl. KMK, prozessbezogene Kompetenzen).

Merkwürdig, dass der Taschenrechner und sogar komplexere Softwareprodukte als Werkzeug benutzt werden sollen und dennoch nicht gefordert wird, immer wieder zu fragen: Warum gilt noch mal 1+1=2 ? Sind die beiden Einsen in dieser Gleichung eigentlich gleiche Einsen? Haben sie die gleiche Bedeutung?

Tja, Fragen über Fragen. Und all diese sind der KMK egal. Da soll ich lieber bei jeder Navigationsbenutzung an Pythagoras denken. Und dabei wären sie doch sooo wichtig. Die Fragehaltung Warum? ist im Mathematikunterricht vielleicht wichtiger anzusehen als in anderen Fächern, weil die Mathematik es immer wieder schafft, insbesondere Schülern das Gefühl zu vermitteln, dass ALLES logisch und begründet sei.

Und dabei ist doch die eigentliche Grundlage bei vielen Inhalten. Es gab kar keinen Grund!

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